Chronologie der Bürgerinitiative zur Änderung der Baumschutzsatzung

Veröffentlicht am 12. Nov 2020

Seit Erlass einer örtlichen Baumschutzsatzung (Bss) im Jahre 1995 hatten die Grundstücksbesitzer vielfältige Probleme auf ihren Grundstücken im Umgang mit den Bäumen. Sie konnten nicht mehr selbst entscheiden, wann sie ihre selbstgepflanzten Bäume wieder fällen und erneuern. Vielfach wurde eine Fällgenehmigung verweigert. Marode Bäume stürzten um, richteten Schäden an Gebäuden an und waren für die Bewohner eine ständige Gefahr.

Eine im Jahre 2013 gegründete Bürgerinitiative, anfangs bestehend auf fünf Einwohnern, führte

  1. mehrere Unterschriftensammlungen durch
  2. ein erfolgreiches Bürgerbegehren und
  3. am 15.November 2015 einen erfolgreichen Bürgerentscheid mit einer Zustimmungsrate von 82,6% durch.

Es wurde daraufhin die Anwendung der Bss auf Wohngrundstücken bis zu 2 Wohneinheiten aufgehoben. Sie galt auf Grund der Gesetze noch in vielen früher erlassenen Bebauungsplangebieten

Es wurde dann im Dezember 2018 die gesamte Bss aufgehoben sowie ein Beschluss zur

Herausnahme aus den Bebauungsplangebieten.

Der Bürgermeister ist von der Gemeindevertretung beauftragt, bis Ende 2021 die Bss aus den B-Plänen herauszunehmen und somit die Gleichstellung aller Grundstücke bzgl. mit dem Umgang mit der Bäumen umzusetzen.